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Tschechien: Zu Gast bei den Altkladruber-Pferden/ die Bildsujet

Alexander Toker/ Altkladruber-Schimmel

Alexander Toker/ Altkladruber-Schimmel

Eine alte, schnurgerade Lindenallee führt direkt zur Pforte des Tschechischen Nationalgestütes in Kladruby nad Labem (an der Elbe) – eines der ältesten Gestüte Europas. Entlang der Allee erstreckt sich eine grüne Weide, auf der die majestätischen Altkladruber-Stuten friedlich grasen. Zwischen ihnen tollen braune, dunkelbraune, schwarze Fohlen. Nach der bereits 200-jährigen Tradition verlassen die Pferde ihre Laufställe in aller Frühe und bei jedem Wetter, strömen hinaus durch ein Gestütstor und folgen ihren Pflegern zur Koppelweide. Punkt 14 Uhr kehren sie zurück.

Alexander Toker/ das National Gestüt Kladruby nad Labem

Alexander Toker/ das National Gestüt Kladruby nad Labem

Das Nationalgestüt wurde von Rudolf II. 1579 zum kaiserlichen Hofgestüt erhoben, um imposante, mächtige, aber zugleich noble Gala-Karossiers für den Hof des Hauses Habsburg zu züchten. Derzeit umfasst die Gesamtpopulation der Rasse etwa 1.100 Altkladruder Pferde, rund die Hälfte lebt im Nationalgestüt. Die Stammherde des Nationalgestütes wurde im Jahr 1995 zum nationalen Kulturdenkmal erklärt, 2002 setzte die UNESCO sie auf die Liste des Weltkulturerbes.

Altkladruber-Pferde

Altkladruber-Pferde

Heute wie einst zählen die Altkladruber-Schimmel zum feierlichen Fuhrpark an den schwedischen und dänischen Königshöfen. Die meisten Pferde sind jedoch bei den Wettrennen von Pferdegespannen, bei barocken Reitrennen sowie im Dienst der berittenen Polizei in Prag, Pardubice und Ostrava zu sehen. Gegenwärtig werden alle Schimmel (circa 290 Tiere) in Kladruby eingestallt, etwa 280 Rappen im Gestüt in Slatiňany – der Außenstelle des Nationalgestütes.

Das Gestüt in Kladruby nad Labem

Das Gestüt in Kladruby nad Labem

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