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Pferdeherpes-Alarm auf einem Reiterhof in Offenhofen

Seit einigen Tagen auf einem Reiterhof in Offenhofen ist Pferdeherpes ausgebrochen. So massiv, dass schon drei Pferde – einen Wallach, ein Haflinger- und eine Araber-Stute – mussten die Tierärzte einschläfern. Diese Krankheit tritt relativ selten auf. Der Reiterhof im bayerischen Landkreis Erding steht jetzt unter Quarantäne.  Warum sie ausgerechnet in diesem Stall ausgebrochen ist, wie lange der Hof noch gesperrt bleibt… Es gibt noch viele offene Fragen.
“Man muss mindestens drei Wochen warten – gezählt wird vom letzten Fiebertag des letzten betroffenen Pferdes”, sagt Göhring. Gewöhnlich dauert die Erkrankung mehrere Wochen, deshalb erwarten die Tierärztin weitere Fälle.
Die gesunden und erkrankten Pferde wurden voneinander getrennt. Der Betreiber und die Tierärzte tragen spezielle Schutzkleidung.  Vor und nach  jedem Besuch müssen sie sich desinfizieren, weil der Erregung an Kleidung haften kann. Die Hälfte von 45 Tiere ist derzeit an dem Virus erkrankt.
Die durch das sogenannte Equinen Herpesvirus 1 (EHV-1) ausgelöste Erkrankung zählt zwar laut Tierseuchengesetz nicht zu den meldepflichtigen Seuchen, für die Pferde kann sie im schlimmsten Fall jedoch tödlich enden.

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