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Zu Gast bei den Pferdefreunden in Rumänien

Christoph Promberger   das Reiterzentrum „Equus Silvania“

Christoph Promberger
das Reiterzentrum „Equus Silvania“

Heute häufig spricht man und schreibt man von der Misshandlungen und Quälereien der lebenden in Rumänien Pferde. Leider ist es traurige Realität. Zum Glück in diesem armen Land leben viele Menschen, die schon lange die Pferde in ihr Herz geschlossen haben. Immer wieder protestieren die rumänischen Pferdefreunde gegen sklavenartige Haltung der Tiere, gegen gnadenloses Geschäft mit den hilflosen Pferden protestieren. Sie lieben die Tiere, kümmern sich um sie, immer wieder versuchen sie zu retten.

Transsilvanien Christoph Promberger

Transsilvanien
Christoph Promberger

Wie Cristian Simin. Er verbringt seine Freizeit vor einem Eingang eines Schlachthofes, um die kranken Pferde von Schlachtern loskauft. Oder Herr Raileanu – Tierarzt, Ausbilder und Züchter des Rumänischen Sportpferdes. Mehr als sechs Jahren beobachtete er die frei lebenden Pferde im Schutzgebiet Donaudelta nicht nur als Pferdefreund, sondern auch als Wissenschaftler-Parasitiloge. Er ist sicher, die Pferde und der Letea-Wald können weiterhin zusammen existieren. „Die Pferde haben sich bereits perfekt an ihre ökologische Nische angepasst“, so Herr Raileanu. Die wilden Pferde tragen genetische Reserven zur Erneuerung anderer Pferderassen in sich. „Züchter könnten sie für die Blutauffrischung der Hauspferde benutzen“, erklärte uns Herr Raileanu.
Am Fuße der transsilvanischen Karpaten befindet sich   das Reiterzentrum „Equus Silvania“. Seine Besitzer heißen Barbara und Christoph Promberger – aktive Naturschützer in Rumänien. Sie etablierten eine Reihe von Naturschutz- und Ökotourismus-Projekten in den Karpaten und dem transsilvanischen Hügelland.

 das Reiterzentrum „Equus Silvania“

das Reiterzentrum „Equus Silvania“

Bei der Auswahl der Touren behalten Barbara und Christoph die Tageseinstände der Wildtiere und saisonal bedingte Ereignisse, Erosionsschutz und ein Wegverbot durch Heuwiesen während der Sommersaison im Auge. Auf ihrem Hof leben Araber und Shagya-Araber, Kisberi, Lipizzaner und Gidran.

 das Reiterzentrum „Equus Silvania“

das Reiterzentrum „Equus Silvania“

Eine einwöchige 200 Kilometer lange Rundtour «Trailritte» ist wohl einer der reiterlichen Höhepunkte in Europa. Die Ritte führt von Sinca Noua am Fuße der Karpaten ins Olt-Tal und von dort weiter ins transsilvanische Hügelland. Mittelalterliche Dörfer, Schäfereien und eine wunderschöne Landschaft mit vielen seltenen Vogelarten sind die Charakteristika dieser Reise.

Zu den Highlights des Equus Silvania gehört  die Beobachtung wilder Bären von einem Häuschen auf Stelzen, auch eine Übernachtung in der Nähe einer Streusiedlung, wo die Menschen noch wie im Mittelalter ohne Strom und fließendes Wasser leben. Nach jedem Ausritt verbringen Pferdefreunde die Abende gemütlich vor dem offenen Kamin der Pension bei einem Schluck rumänischen Weins oder Schnapses.

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