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Russland: Pferde helfen den Rettungskräften bei Olympia 2014 in Sotschi

Pferde helfen den Rettungskräften bei Olympia 2014 in Sotschi
Die Bilder gehören MCHS-PRESS.Sotschi, der Austragungsort der XXII. Olympischen Winterspiele, liegt am Schwarzen Meer in der Region Krasnodar. Die Stadt wird von drei Seiten von den kaukasischen Bergen umgeschossen. In der Berg- und Küstenregion der Olympischen Winterspiele sorgen die besten Fachkräfte – Ärzte, Sanitär und Feuerwehrleute – rund um die Uhr für die Sicherheit der Menschen. Unter ihnen gibt es auch eine berittene Rettungsmannschaft.
Sie wurde 2008 als Alternative zur  Rettungsmannschaft mit dem Hubschrauber extra für die Olympischen Spiele 2014 gegründet, nachdem 2007 die Entscheidung über die olympischen Spiele in Sotschi getroffen wurde. Diese Einheit ist für die Rettungen  unter  komplizierten Bedingungen im bergigen Gelände im Einsatz.

Das Pferde-Training-Zentrum befindet sich beim Gebirgsdorf Krasnaja Poljana, einem der Olympiadörfer, das in einer Entfernung von bis 60 Kilometer östlich von Sotschi liegt.  Die Pferdeeinheit beinhaltet 20 Pferden (meistens Wallache) aus Chakassien, einer Republik im Südsibirien. Im Unterschied zu der einheimischen Pferderasse ist diese Rasse kleiner, ausdauernder und hat eine starke Verfassung.
„Die Pferde sind gut ausgebildet, um in den Bergen mit aufmontierten Geräten schwer passierbare Gebiete zu patrouillieren“, sagt die Leiterin der Pferdestaffel Anastasia Titovez in einem Interview. Das tägliche Training der Pferde fand zwei Stunden in der Manege und drei bis vier Stunden in den Bergen statt. „Der Schwerpunkt der Ausbildung lag an der Gewöhnung zu den optischen und akustischen Reizen“, so Frau Titovez.
Das berittene Rettungskommando  geht außerdem auf Streife durch die touristischen Routen. Jedem Tier wird ein Mikrochip zur einwandfreien Identifikation tief unter die Haut implantiert.

Die Pferde dieser Einheit sind bereits “kampferprobt”. Sie beteiligten sich bereits in den Rettungsaktionen in Ashe, auf dem Bergrücken Pseashkho und im Dorf Aibga, so der Chef des südregionalen Zentrums des Katastrophenschutzministeriums Russlands Igor Oder in einem Interview. Damit sind sie bestens für die olympischen Spiele vorbereitet.

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