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Troikas-Rennen

Am Samstag den 09.03.2013 fand die letzte Etappe der Meisterschaft Russlands unter den russischen Troikas im Dorf Zawiwalowo in der Nähe der Stadt Pensa statt.  Hier befindet sich eines der ältesten Orlov-Traber-Gestüte. Am Championat nahmen nur Traber teil.

Foto: Wladimir Pawlowskij

Foto: Wladimir Pawlowskij

Am Wettbewerb nahmen die Troikas aus Jaroslawl, Kostroma, Wologda und Brjansk teil, ein Troikas-Team aus Pensa war nur bei der Show dabei. Pferde wurden in einem speziellen beheizten Pferdetransport zum Ort gebracht. Schlitten wurden per LKW angeliefert. Nach einer alten Tradition brachten Troikas-Fahrer eigene Ausrüstung mit. Vor dem Wettbewerb   jemanden um eine Peitsche oder um eine Schraube für Hufeisen zu bitten ist ein schlechtes Omen.

Die Meisterschaft eröffnete eine der Leiterin des Zawiwalowo-Gestütes Viktoria Panurowa hoch zu Ross auf dem weißen Orlov-Traber.

In Russland züchtet man nur wenige Menschen die Orlov-Traber-Rasse. Ihre Zahl kann man an einer Hand abzählen. „Trotz der Krise gelang es uns, das Zuchtgestüt zu erhalten“, sagt Vize-Präsident des Traber-Verband Russlands bei der Eröffnungsveranstaltung. Heute gibt es etwa 700 reinrassige Orlov-Traber-Stuten. Die Teilnahme am Wettbewerb kostet in Russland ein hunderttausend Rubel (2.500 Euro).  Die Ausbildung für das Troikas-Rennen dauert bis zu fünf Jahren. Der Troikas-Pferdesport ist dreifach mehr teurer als übliche Pferdesportart.

Bei der Schau wurde eine neue Pferdesportart vorgestellt – Equestrian skijoring.

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